Ausbilderin im Bereich Elektronikerin - Information- und Kommunikationstechnik
ÖBB
Gab es jemanden der*die dich besonders unterstützt oder inspiriert hat?
“Ja, ganz klar meine Mama. Sie hat mich immer unterstützt, egal ob es um Materialien, Wohnung oder einfach Rückhalt ging. Sie hat mir vorgelebt, dass man Dinge selbst anpacken kann und dass man Kaputtes auch selbst reparieren darf. Diese Haltung hat mich sehr geprägt und mir gezeigt: Man kann alles lernen.”
Welche Klischees über deinen Beruf würdest du all für alle Mal gerne aus der Welt schaffen?
“Dass man in der Elektronik nicht kreativ sein kann und dass das nur ein Männerberuf ist. In Wahrheit geht es darum kreative Lösungen für Probleme zu finden: Wie bringe ich einen Motor zum Laufen, wie programmiere ich etwas, wie entwerfe ich Schaltungen oder sogar 3D-Designs. Ja, man muss manchmal rechnen, aber viel wichtiger sind kreative Lösungsansätze und logisches Denken.”
Was möchtest du jungen Mädchen für ihre Berufswahl mit auf den Weg geben?
“Schaut euch genau die Berufe an, von denen ihr glaubt, sie wären nichts für euch. Probiert es aus! Wenn es nicht passt, kann man sich immer umorientieren. Und vielleicht entdeckt ihr genau dort etwas, das perfekt zu euch passt.”