Lehrling Mechatronikerin - Automatisierungstechnik und Robotik
Tiroler Fachberufsschule für Wirtschaft und Technik
Gab es einen entscheidenden Moment oder eine Erfahrung, warum du dich für eine Ausbildung im MINT+H (Mathematik, Information, Naturwissenschaften, Technik und Handwerk)-Bereich entschieden hast?
“Mit 18 habe ich meine Ausbildung als Mechatronikerin für Automatisierungstechnik und Robotik begonnen. Relativ schnell habe ich gemerkt: Das ist genau das, was ich immer machen wollte. Die Arbeit mit Technik, Maschinen und Automatisierung hat sich von Anfang an richtig angefühlt – herausfordernd, spannend und sinnstiftend."
Gab es jemanden der*die dich besonders unterstützt oder inspiriert hat?
“Ja – vor allem mein Papa und meine Schwester. Mein Papa hat mich von Anfang an unterstützt und mir immer das Gefühl gegeben, dass ich alles erreichen kann, wenn ich es wirklich will. Meine Schwester besucht eine HTL für Mechatronik, und wir unterstützen uns gegenseitig – fachlich und persönlich. Wir lernen zusammen, motivieren uns und zeigen uns gegenseitig, dass Technik für Mädchen genauso selbstverständlich sein kann wie für Burschen."
Welche 3 Worte beschreiben dich und deinen Beruf am besten?
“Neugierig – zielstrebig – technikbegeistert”
Welche Superkraft braucht frau in deinem Beruf?
“Geduld und den Mut, Fehler zu machen. In der Technik funktioniert nicht immer alles sofort – und das ist völlig okay. Wichtig ist, dranzubleiben, aus Fehlern zu lernen und sich nicht entmutigen zu lassen.”
Was hättest du deinem 14-jährigen Ich gerne früher gesagt?
“Trau dir mehr zu und hör weniger auf Zweifel – vor allem auf die von anderen. Du musst nicht perfekt sein, um anzufangen. Interesse, Neugier und Motivation sind viel wichtiger als alles andere."
Welche Klischees über deinen Beruf würdest du all für alle Mal gerne aus der Welt schaffen?
“Dass Technik nur etwas für Männer ist oder dass Frauen dafür „nicht stark genug“ oder „nicht technisch genug“ wären. Technik braucht Köpfchen, Teamarbeit und Kreativität – nicht ein bestimmtes Geschlecht."
Was möchtest du jungen Mädchen für ihre Berufswahl mit auf den Weg geben?
“Dass Technik nur etwas für Männer ist oder dass Frauen dafür „nicht stark genug“ oder „nicht technisch genug“ wären. Technik braucht Köpfchen, Teamarbeit und Kreativität – nicht ein bestimmtes Geschlecht."
Was möchtest du beruflich noch erreichen?
“Mein großes Ziel ist es, meinen Meister zu machen und selbst junge Menschen auszubilden. Besonders wichtig ist es mir, junge Mädchen auf ihrem Weg in der Technik zu begleiten und zu unterstützen. Ich möchte für sie da sein, ihnen Mut machen und ihnen zeigen, dass sie in technischen Berufen nicht allein sind – so, wie ich und viele andere diese Unterstützung gebraucht hätten."